Chet Holmgren
Der erste Spieler auf unserer Liste ist technisch gesehen eigentlich noch gar kein NBA-Spieler, konnte auf dieser Liste allerdings auf keinen Fall fehlen. Der 20-Jährige spielt dank seiner Körpergröße von 2.13 Metern als Power Forward / Center, agiert auf dem Feld nicht selten als ballführender Spielmacher oder gar Catch-and-Shoot Spieler - eine wahre Allzweckwaffe. 

Für die Gonzaga Bulldogs legte er in seinem letzten College-Jahr 15 Punkte, 10 Rebounds und unglaubliche 4 Blocks pro Spiel auf. Statistiken, die sein Team nicht nur in das Halbfinale des diesjährigen March Mannes Turniers verhalf, sondern ihn auch zur voraussichtlichen Nummer 1 Wahl des NBA Drafts 2022 machen werden. 

Eine Sorge besteht allerdings bei den NBA-Scouts und diese ist Holmgrens Gewicht. Mit einem Körpergewicht von gerade mal 90 Kilogramm ist das vielversprechende Talent bei seiner Körpergröße deutlich zu leicht und könnte in der physischen NBA einige Verletzungsprobleme bekommen - sollte sich dieses Problem allerdings verflüchtigen ist sein Potential unbeschreiblich.

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Franz Wagner
Auch Deutschland hat seit langem Mal wieder ein hochklassiges Talent in der NBA und es trägt den Namen Franz Wagner. Einige Basketballfans werden vermutlich bereits seinen fünf Jahre älteren Bruder Moritz Wagner kennen, der auch bereits seit einigen Jahren in der NBA aktiv ist. 

2021 wurde schließlich auch Franz Wagner an achter Stelle von den Orlando Magic gedraftet - eine Entscheidung, von der viele der einheimischen Fans nicht sehr begeistert waren. Als europäischer Spieler wurde Wagner vorgeworfen er sei zu “soft” und hätte nicht die nötigen Fähigkeiten um in der NBA mitzuhalten. 

Diese Kritiken sollten nicht allzu lange anhalten, vom ersten Spieltag an startete Wagner nämlich für die Magic und zeigte den amerikanischen Fans, aus welchem Holz er geschnitzt war. Die Saison beendete er mit 15 Punkten, 5 Rebounds und 3 Assists pro Spiel - durchaus beachtliche Werte für einen Rookie. 

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Besonders durch seine Abschlüsse unter dem Korb und seine Fähigkeit, den Dreier zu treffen, überzeugte Wagner und bekam bei der Wahl zum Rookie of the Year sogar zwei Stimmen - hoffen wir, dass seine Entwicklung so rasch weitergehen wird.

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LaMelo Ball
2017 hatte LaMelo Ball die Aufmerksamkeit der gesamten Nation auf sich gezogen, als er in einem Highschooslspiel knapp hinter der Mittelfeldlinie vor sich auf den Boden zeigte und daraufhin aus knapp 15 Metern seinen Wurf versenkte. 

Mit seinen beiden Brüdern Lonzo und Liangelo spielte er damals zusammen bei Chino Hills und zeigte auch in jungen Jahren bereits das Potenzial für einen soliden NBA-Spieler - mit seiner tatsächlichen Entwicklung hatte allerdings vermutlich niemand gerechnet. 

Drei Jahre nach seinem großen Bruder Lonzo wurde LaMelo 2020 schließlich an dritter Stelle von den Charlotte Hornets gewählt. Lange dauerte es nicht, bis er diese Erwartungen erfüllen konnte, weshalb der 19-Jährige nach einer starken ersten Saison zum Rookie of the Year gewählt. 

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Auch in seiner zweiten Saison konnte LaMelo sich weiter steigern, legte 20 Punkte, 7 Assists und 6 Rebounds auf und wurde mit nur 20 Jahren zu seinem ersten All-Star-Game gewählt. Der jüngste der Ball Brüder legt allerdings nicht nur unglaublich gute Zahlen auf sondern ist auch ein wahrhaftiger Fanliebling. Seine Trick-Pässe, tiefen Dreier und ähnliche schön anzusehende Moves machen ihn zu einem der aufregendsten Spieler die derzeit in der NBA aktiv sind.


Zion Williamson
Ähnlich wie LaMelo Ball machte auch Zion Williamson vor etwa fünf Jahren durch seine unglaublichen Highschoolhighlights auf sich aufmerksam. In diesen sprang der 16-Jährige wie ein Flummi über das Basketballfeld und das trotz seiner mehr als kräftigen Körperbaus. 

2019 wurde Zion wie zu erwarten von den New Orleans Pelicans an erster Stelle gewählt und sollte der Spieler sein, der die Organisation wieder auf den richtigen Weg bringt. Darauf mussten sich die Fans der Pelicans allerdings erst etwas gedulden – die ersten 44 Spiele der Saison verpasste Williamson verletzungsbedingt.

24 Spiele absolvierte er in seiner ersten Saison insgesamt, 61 in der zweiten und kein einziges in seiner dritten. Dass Verletzungen dem 20-Jährigen ein gewisser Dorn im Auge sind, ist nicht gerade schwer zu erkennen – bei einem Körpergewicht von fast 130 Kilogramm nicht unbedingt verwunderlich.

Kaum ein anderes Talent in der Liga verfügt allerdings über ein vergleichbares Potenzial wie Zion, 27 Punkte mit einer Trefferquote von 61% sind Statistiken, die vor ihm kein anderer Spieler erreichen konnte. Ob er sein volles Potential ausschöpfen werden kann oder seine gesamte Karriere lang von Verletzungen geplagt werden wird kann allerdings niemand so sicher sagen.


 

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Über den Autor
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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

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