Gruppe A:

In Gruppe A setzte sich die Niederlande mit sieben Punkten als Gruppenerster durch. Dahinter qualifizierte sich der Senegal für die KO-Runde. Besonders bitter wurde es für Ecuador mit Kapitän Enner Valencia. Seine drei Tore in den ersten zwei Gruppenspielen reichten schließlich nicht aus. Katar bildet mit 0 Punkten das Schlusslicht der Gruppe und enttäuschte gänzlich.

Gruppe B:

In der englisch angehauchten Gruppe B setzten sich wie erwartet die „Three Lions“ mit Durchstarter Jude Bellingham als Gruppenerster durch. Abgesehen vom müden 0:0 gegen die USA zeigte England vor allem offensiv eine starke Leistung. Platz 2 belegen die Vereinigten Staaten mit einem mageren Torverhältnis von 2 zu 1. Wales und der teilweise stark aufspielende Iran müssen die Segel streichen.

Gruppe C:

Die nächste Gruppe startete mit einem echten Schocker. Saudi-Arabien schlug im ersten Spiel sensationell Argentinien mit 2:1. Anschließend fingen sich die „Albiceleste“ mit Lionel Messi, der seine letzte Chance auf den WM-Titel nutzen will, jedoch wieder und konnten mit zwei Siegen Platz 1 klarmachen. Platz 2 ging an Polen, die sich mit einem minimal besseren Torverhältnis gegen Mexiko durchsetzen konnten.

messi

Gruppe D:

In der Gruppe des Weltmeisters gab es einige Überraschungen. Dänemark, EM-Halbfinalist von 2020, fährt mit einem Punkt nachhause. Tunesien muss trotz eines Sieges gegen Frankreich ebenfalls die Segel streichen. Weiter im Turnier verbleiben Topfavorit Frankreich und Australien mit je sechs Punkten.

Gruppe E:

In der deutschen Gruppe E mussten wir nach 2018 die nächste Blamage der einstigen Turniermannschaft Deutschland hinnehmen. Letztendlich war es die 1:2-Niederlage im ersten Spiel gegen Japan, die entscheidend für das Vorrundenaus der DFB-Elf war. Die Japaner wiederum setzten sich auch gegen Spanien mit 2:1 durch, welches nach der 8:0-Auftaktgala tatsächlich noch von den Asiaten auf Platz 2 verdrängt wurde. 

Der letzte Spieltag hatte es dabei richtig in sich, zwischenzeitlich waren sogar Deutschland und Spanien raus. Letztendlich schaffte Flicks Elf zwar noch das Comeback und gewann gegen Costa Rica, doch die erhoffte Schützenhilfe der Iberer blieb aus. 

 

Gruppe F:
Auch in Gruppe F gab es dicke Überraschungen. Der ewige Geheimfavorit Belgien verpasst es wieder einmal, bei einem großen Turnier abzuliefern und scheidet als Gruppendritter aus der Weltmeisterschaft aus. Ebenfalls abreisen muss Kanada mit Alphonso Davies. Als Gruppenerster setzte sich überraschend Marokko durch, Kroatien folgt auf Platz 2. 

Gruppe G:

In Gruppe G setzte sich erwartungsgemäß der Rekordweltmeister und Topfavorit Brasilien durch. Dabei lieferte die „Selecao“ auch einen wahren brasilianischen Moment in Person von Richarlison, der gegen Serbien wunderschön per Seitfallzieher traf – bisher das Tor der WM! Platz 2 ging an die Schweiz, die sich am letzten Spieltag im direkten Duell gegen Serbien mit 3:2 durchsetzen konnte. Aus Katar abreisen müssen hingegen die Serben und Kamerun, das sich zumindest mit einem Sieg gegen Brasilien verabschieden konnte.

Gruppe H:

Neben Deutschland musste bereits ein weiterer Weltmeister die Heimreise antreten. Uruguay gewann zwar sein letztes Spiel gegen Ghana, jedoch hätte es noch ein weiteres Tor gebraucht, da parallel Südkorea den schon zuvor feststehenden Gruppenersten Portugal sensationell mit 2:1 bezwingen konnte. Somit stehen Ronaldo und Son mit ihren Nationen im Achtelfinale.



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Über den Autor
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Andreas studiert derzeit im 5. Semester Journalistik und strategische Kommunikation an der Universität Passau. Seit September absolviert er ein freiwilliges Praktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Tennis und Darts.

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