Phoenix Suns

Letztes Jahr hatten die Suns die Riesenchance, den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte zu gewinnen, nachdem sie im Finale gegen die Milwaukee Bucks bereits 2-0 führten. Das junge Team konnte dem Druck jedoch nicht standhalten und verlor die Serie mit 2-4.

Ohne in der Off-Season große Veränderung vorzunehmen, kamen sie diese Saison zurück und holten sich mit 64 Siegen den ersten Platz in der Regular Season. Die Bilanz ist das Resultat eines Teams, das bis zur Perfektion konstruiert ist. Mit Devin Booker und Chris Paul verfügt man über zwei der besten Spieler der Liga und um sie herum reihen sich Spieler wie Deandre Ayton, Jae Crowder und Mikel Bridges, die alle ihre Rolle im Team akzeptiert haben und ihre eigenen Stärken einbringen können.

Ein großes Fragezeichen ist die Gesundheit von Devin Booker, wessen Scorring für die Suns unverzichtbar ist. Ohne ihn wird es vermutlich schwer für das Team sollte er jedoch, wie derzeit erwartet wird, im Laufe der zweiten Runde zum Team zurückkehren, führt an den Suns als Titelanwärter kein Weg vorbei.


Milwaukee Bucks

In der NBA ist dem Titelverteidiger ein Platz als Titelfavorit mehr oder weniger vorreserviert – die Milwaukee Bucks sind für diese Regel keine Ausnahme.

Der Dreh- und Angelpunkt des Teams ist der zweimalige MVP und derzeit beste Spieler der NBA in Giannis Antetekounmpo. Der Grieche zeigte letztes Jahr im Finale, das er für die große Bühne bereit ist, nachdem er in Game 6 50 Punkte auflegte und den Bucks den Titel sicherte. Auch diese Saison spielte der Greek Freak ganz groß auf und gehörte wie schon so oft in den letzten Jahren zu den Anwärtern auf den MVP Titel.

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Ähnlich wie die Suns haben auch die Bucks ein quasi identisches Team wie letztes Jahr, ganz nach dem Motto „Never change a running system“.

Das einzige Fragezeichen ist derzeit Khris Middleton, welcher sich in der ersten Runde gegen die Chicago Bulls leicht verletzt hat. Sollte er nicht mehr während den Playoffs gesund werden, würde dies die Chancen der Bucks stark mindern, Giannis Antetekounmpo sollte man allerdings niemals abschreiben.


Boston Celtics

Hätte man zur Hälfte der Saison behauptet, dass die Celtics am Ende auf dem zweiten Platz im Osten stehen würden und als Geheimtipp für den Titel gehandelt werden, hätte man vermutlich nur einen abfälligen Lacher als Antwort bekommen.

Dort standen die Celtics nämlich mit einer Bilanz von 20-21 auf dem zehnten Platz im Osten und mussten sich anstrengen, um überhaupt die Playoffs zu erreichen. Irgendetwas muss sich in der Mannschaft getan haben, denn von dort an stellte man die beste Verteidigung der NBA, Jayson Tatum mischte sich in die MVP Konversation ein und man beendete den Rest der Saison mit 31 Siegen aus 41 Spielen.

tatum

Trotz all dessen rechneten die meisten Fans damit, dass die Saison der Celtics nach der ersten Runde ein Ende nehmen würde. Grund dafür war, dass der Gegner die Brooklyn Nets mit Kevin Durant und Kyrie Irving waren, welche am Anfang der Saison als absolute Top-Favoriten für den Titel angekündigt wurden.

Das Team um Jayson Tatum war hiervon reichlich unbeeindruckt, fegten die Nets mit 4-0 zurück nach Hause und zementierten sich als ernst zu nehmender Kandidat aus dem Osten.


Golden State Warriors

Die Warriors sind wieder zurück und für uns der Top Favorit dieses Jahr den Titel zu gewinnen. Mit Stephen Curry hat man immer noch einen Top 5 Spieler der Liga und sowohl Draymond Green als auch Klay Thompson scheinen so, als hätten sie ihre Verletzungen gut auskurieren können.

Das Trio dieser drei Spieler konnte bereits drei Titel zusammen gewinnen und hat damit unter den verbleibenden Teams mit Abstand die meiste Playoff Erfahrung – ein Faktor, der in entscheidenden Spielen extrem wichtig werden könnte.

curry

Der X-Faktor für die Titelchance der Warriors wird jedoch vermutlich der junge Shooting-Star Jordan Poole werden. In der Abwesenheit von Stephen Curry und Klay Thompson konnte der 21-Jährige in der Regular Season sein volles Potenzial ausschöpfen und auch in der ersten Playoff Serie gegen die Denver Nuggets war er der Top-Scorrer der Mannschaft. Sollte er es schaffen, seine bisherigen Leistungen auch in den entscheidenden Spielen abzurufen, wird es nahezu unmöglich sein die Feuerkraft des „Splash-Trios“ zu stoppen.


 

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*Die Rechte an allen Fotos in diesem Artikel liegen bei AP Photos*

Veröffentlichungsdatum: 05.05.22

 

Über den Autor
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Linus studiert derzeit im 4. Semester Sportwissenschaft an der Technischen Universität München. Seit März absolviert er im Rahmen seines Studiums sein Pflichtpraktikum bei mmc sport in München.

Neben Fußball interessiert er sich insbesondere auch für Handball und Basketball.

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